Prospekt der Neuhofer Embach-Orgel

Neueste vergleichende Untersuchungen unseres Kirchenmusikers Karlheinz Friedrich haben ergeben, dass die Neuhofer Orgel aus der Werkstatt der Rauenthaler Meister Philipp und Conrad Embach stammt.

 

»Bisher galt, dass die Barockorgel 1710 gebaut wurde, aus dem Biebricher Schloss stammte und 1787 von der Gemeinde Neuhof für 50 Taler gekauft wurde«, weiß Karlheinz Friedrich zu berichten. »Jetzt muss die Biebricher Orgel als verschollen gelten.«

 

Handschriftliche Vermerke im Gehäuse wie Orgel aus Limburg und  die beiden Jahreszahlen 1867 und 1868 brachten die beiden Orgelsachverständigen  der Ev. Kirche in Hessen und Nassau Anfang 2007 auf die Idee, dass die bisherige Geschichte der Neuhofer Orgel möglicherweise neu geschrieben werden muss — Grund genug für Karlheinz Friedrich, die Literatur über die Orgeln im Nassauer Land genaustens zu durchforsten.

Seine Recherchen haben ergeben, dass die Orgel mit größter Wahrscheinlichkeit aus der Embach-Werkstatt in Rauenthal stammt und 1831 gebaut wurde. Diese Orgel wurde bis ca. 1865 in der Kapelle des Limburger Klosters Eberbach gespielt, bis sie durch ein umfangreiches Instrument ersetzt wurde.

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Propst Sigurd Rink bei der Predigt Propst Sigurd Rink bei der Predigt

Der Propst in der Evan­ge­li­schen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Sigurd Rink (Wiesbaden), hat am Ostermorgen ge­mein­sam mit den Pfarrern der Kirchengemeinde Tau­nus­stein-Neuhof die Evan­ge­lische Kirche nach einer fast einjährigen In­nen­re­no­­vierung neu ein­­ge­weiht. 

 

In dem feierlichen Got­tes­dienst sagte Rink, Ostern sei der Zeit­punkt, an dem sich Chri­sten daran er­inner­ten, dass der Glau­be et­was ver­ändere.